Eine Idee entsteht.
Franz Hauk und das Ingenieurteam entwickeln das Projekt Evakuierungsbrücken

Der erste Schritt.
Die Schablone für den Gangway-Rahmen wird eingerichtet.


Fertigung des Gangway-Rahmens

Produktive Logistik - Die Stückzahl wächst...

Der fertige Rahmen der Gangway.

Die Rollmechanik wird justiert.

Die Rollensysteme gleiten störungsfrei in der Laufschiene.

Die Steuerungselektronik wird gefertigt, programmiert und geprüft.

Anlieferung der Gangway-Rahmen im Olympiastadion.

Die Brücken werden in die Ausschnitte eingeschoben, es erfolgt die erste Prüfung der Gangway-Mechanik.

Die Gangway-Tore werden angeliefert.

Montage und Justierung der Gangway-Tore.

Die geschlossene Gangway.
Der Graben und die Tribünenbrüstung werden nicht unterbrochen.

Die Gangway ist ausgefahren.
Die Tore öffnen sich und bilden die seitlichen Geländer.

Die Gangway ist zugänglich.

Freier Übergang auf das Spielfeld in 13 Sekunden.

Die Gangways sind eingefahren und geschlossen - der Graben umlaufend zugänglich, die Brüstung und das Glasgeländer geschlossen.

Die Gangways sind ausgefahren und geöffnet - 29 freie Zugänge zum Spielfeld.

Die vollständig geöffnete Gangway.

Die Gangway fährt aus
und überbrückt den Graben.

Die Gangway stellt die Verbindung von Tribüne und Spielfeld wieder her.
       
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Evakuierungsgangways im Olympiastadion Berlin
     
 
Bauherr:

      Senatsverw. für Stadtentwicklung, Berlin
Olympiastadion Berlin GmbH
Planender Architekt:

  Gerkan, Marg & Partner
Lenzen Architekten
Abgenommen:

  Mai 2006
Leistungsbeschreibung:   Das Olympiastadion in Berlin - Veranstaltungsort für internationale sportliche Ereignisse,
so auch für die Fußballweltmeisterschaft 2006. Aber es gibt ein massives Sicherheitsproblem:
Das Spielfeld wird von der Zuschauertribüne durch einen tiefen Graben getrennt - ursprünglich gebaut für Leni Riefenstahls spektakuläre Sportaufnahmen im Dritten Reich. Im Falle einer Evakuierung wäre ein wichtiger Weg versperrt geblieben. Es musste eine kostengünstige, flexible und schnell zu realisierende Lösung gefunden werden.
In sensationell kurzer Zeit entwickelte das Hauk-Team die rettende Idee. Die Firma Hauk griff dabei auf eine im Bereich der Sicherheitstechnologie bewährte Komponente zurück, die für diese besondere Anwendung abgewandelt wurde.
Das Ei des Kolumbus: freitragende Schiebetore werden „einfach“ umgeklappt und schieben sich im Bedarfsfall, zentral gesteuert, in 13 Sekunden über den Reportergraben. Die elektronische Steuerung gibt die Brücke erst nach vollständiger Verriegelung frei und stoppt den Vorgang sofort und sicher, wenn sich etwas im Weg befindet.
Für die gesamte Abwicklung waren nur zweieinhalb Monate Zeit, vom ersten skizzenhaften Entwurf, über Konstruktion, Freigabe, Prototyp, Fertigung bis zur Montage. Die clevere Konstruktion, die optimale Logistik und die effektive Produktion im Werk Nauen ermöglichten es, diese insgesamt 29 Evakuierungsgangways perfekt in time herzustellen.

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